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2013

 

 

Rückblick 2013

Wir haben dieses Jahr 23 Katzen und 16 Hunde in ein neues Zuhause vermittelt können. Mussten uns leider von Schäferhund Rudi verabschieden, den wir im Alter von 5 Jahren wegen Nierenversagen auf Grund von schwerer Verwahrlosung gehen lassen mussten.

Wir haben in einigen Fällen vergeblich um Tiere gekämpft, wie zum Beispiel im Fall Drosa und wir haben in Fällen gewonnen, wie im jüngsten Fall in Wellen, der aber noch nicht abgeschlossen ist.

Vielen Hunden und Katzen konnten wir durch Vermittlung zwischen Halter und befreundeten Tierheimen helfen, da wir leider nicht genügend Pflegestellen zur Verfügung haben um alle aufzunehmen.

 

 


 

 

28.12.2013 - Nachkontrolle von Al Katzone und Kat


 

 
Die Geschwister Al Katzone und Kat zeigen sich sehr aufgeschlossen und neugierig. 
Beide haben sich prächtig entwickelt und genießen ihr Leben.
Sie haben ein liebevolles Zuhause mit allen erdenklichen Beschäftigungsmöglichkeiten und bilden mit ihrem 'Herrchen' ein wunderbares Trio.
 
durchgeführt: Sabine Gode

 

 

 

23.12.2013 - Hilfe für Luna und Bruno


Luna und Bruno wurden uns von einer Tierpension im Vorharz übergeben. Luna ist eine ca. 10 Jahre alte Rotti-Mix- Dame. Sie kam als Fundtier in die Tierpension und lebte  dort schon einige Jahre. Bruno ist ein ca. 4 Jahre alter Rhodesian Ridgeback Rüde, der als Fundtier aus Oschersleben in die Tierpension kam. Er ist erst seit wenigen Monaten dort gewesen.
Luna hat eine beidseitige Entzündung im Ohrinneren, sowie einen Leistenbruch. Dieser wird operativ versorgt und dabei wird die Hündin dann auch kastriert. Bruno hat einen im Bauchraum befindlichen Hoden.
Luna zeigte sich bei unserem ersten Zusammentreffen eher zurückhaltend, aber lieb. Nach einem kurzen Spaziergang öffnete sie sich bereits und konnte die Streicheleinheiten im vollen Maße genießen. Sie kennt das Grundkommando „Sitz“. Sie lief sehr entspannt an der Leine.
Bruno zeigte sich mir gegenüber von Anfang an sehr aufgeschlossen und freundlich. Er genoss den Spaziergang in vollem Maße und auch die Streicheleinheiten erfreuten ihn. Er beherrscht die Grundkommandos „Sitz“ und „Platz“. Er zeigte sich verspielt und agil.
Beide Tiere wurden an unser befreundetes Tierheim in Derenburg übergeben. Dort können sie jetzt regelmäßige Spaziergänge genießen und finden hoffentlich bald ein schönes und endgültiges Zuhause. Weitere Infos zu den beiden finden sie auf der Homepage des Tierschutzvereins und Tierheims Derenburg.

 

 

 

22.12.2013 - Begehung eines Messihaushaltes in Wellen (Bördekreis)


Um 13 Uhr erhielten wir den Anruf eines Krankenhauses in Magdeburg. Es befindet sich seit ein paar Tagen eine über 70 jährige Frau in der Klinik. Ihr Mann Herr K. wurde heute ebenfalls eingewiesen. Beide meinten immer wieder, sie haben Tiere die sie versorgen müssen und da die Klinik auf Grund der Optik der Beiden den Verdacht auf Schwierigkeiten der korrekten Versorgung der Tiere hatte baten sie uns dort Vorort einmal nachzusehen.







Wir trafen uns gegen 15:30 Uhr Vorort mit der einen Tochter, die bereits nervlich völlig am Ende war, denn Aufgrund von einer Risikoschwangerschaft war sie mit der ganzen Situation überfordert. Ihr Vater Herr K., Haus- und Tierbesitzer, hatte sich gegen das Anraten der Klinik selbst entlassen und wollte wieder nach Hause.








In einem Schuppen fanden wir zwei schlecht versorgte, eingesperrte Kater vor. Beide Tiere völlig verhaltensauffällig.

Von der Haltung ansich nicht mal schlecht, denn sie hatten sogar einen kleinen Außenbereich, aber der Schuppen war stark verdreckt und Futter wie Wasser fehlten.







Beim Betreten des Wohnhauses kamen uns nicht nur zwei Labradorrüden entgegen, sondern auch ein starker Geruch nach tierischen und menschlichen Fikalien.

 

 



Schnell zeigte sich, dass Herr K. und seine Frau da so nicht weiter leben können, denn der Zustand ist weder für Mensch noch Tier zumutbar.


Bei der weiteren Begehung fanden wir neben nicht betretbaren Räumen und Massen an Müll in einem völlig verdreckten Raum zwei bereits verweste Katzen vor. Diese wurden einst mit Insektenspry nach dem Ableben eingesprüht, denn es befanden sich massig Madenleichen auf dem schwarzen Tier.

 

 

In dem "Wohnraum" sollte sich eine noch lebende Katze befinden die wir aber nicht finden konnten.

Nahezu durch Zufall fanden wir hinter einer völlig zugemüllten Tür weitere Räume.


In Einem befand sich in einem Käfig eingesperrt ein Britisch Kurzhaar Kater (Zuchttier) ohne Wasser und Futter. Der Kater wiegt knapp über 2 kg und wurde uns nach langem Überreden freiwillig von Herrn K. herausgegeben. Dieser Kater wird morgen unserer Tierärztin vorgestellt.



Bei den anderen Tieren zeigte Herr K. keinerlei Einsicht.






Aufgrund des Zustandes im Haus haben wir die Polizei verständigt. Die Beamten versuchten über Stunden das Veterinäramt und das Gesundheitsamt zu Handeln zu bewegen. Der Ansprechpartner der Polizisten sagte aus, dass das bis morgen warten kann, denn der Zustand ist ja nicht erst seit gestern. Morgen soll also das Veterinär- und Gesundheitsamt Vorort fahren und ob die einen Handlungsbedarf sehen stellt sich dann heraus.






Auf einer Weide in der Nähe vom Wohnhaus befindet sich ein über 20 jähriges Pferd mit zu langen Hufen.

Ein über 30 jähriges Pony, etwas unterernährt, und ein über 20 jähriges Pony. Beide hatten offensichtlich mehrere Reheschübe. Die Tiere wurden mit Heu zur freien Verfügung und ausreichend Wasser notversorgt.



Um 19:30 Uhr verließen wir Wellen, da wir Nichts mehr tun konnten. Alle unsere Hilfsangebote wurden von dem Herren abgelehnt. Die Polizisten konnten das Handeln, bzw. Nichthandeln, seitens der zuständigen Behörden auch überhaupt nicht verstehen. Aber es können nur noch die Ämter was tun jetzt, damit der Familie und den Tieren geholfen werden kann.


Wir sehen von der Veröffentlichung weiteren Bilder ab, da dieser Fall zwei Menschen betrifft, die einfach Hilfe brauchen. Wir haben diese und weitere Bilder aber an die Behörden weiterleiten lasse.

 


 

 Update 23.12.2013:

Heute waren unser Kassenwart und 2. Vorsitzende erneut bei Herrn K. Vorort und haben ihn mit Essen und Trinken versorgt. Bis 12:00 Uhr haben sie auf das Amt gewartet, doch Niemand kam. Mit ganz viel Feingefühl konnten sie es erreichen, dass Herr K. unserem Verein die beiden Hunde Max und Moritz (Labrador) und die beiden Katzen von draußen übergeben hat.
Die Hunde befinden sich jetzt in einer Notpflegestelle, wo sie sauber leben und ordnungsgemäß versorgt werden. Sie werden noch tierärztlich untersucht, kastriert, geimpft und entwurmt. Danach suchen sie möglichst ein gemeinsames Zuhause.


Die beiden Katzen von draußen (waren in dem Schuppen eingesperrt) werden am 27.12. kastriert und suchen nach Genesung ebenfalls ein Zuhause.



Der BKH, den wir gestern bereits erhalten haben, war heute beim Tierarzt. Er wiegt knapp 2,3 kg. Sein Zustand ist noch bedenklich, da er bisher kein wirkliches Interesse zur Futteraufnahme zeigte. Sein Allgemeinzustand ist aber noch erstaunlich gut. Er wurde Medikamentös versorgt.

Nach Genesung, Kastration und Impfung sucht er ein neues Zuhause.


 

 

Wegen der Pferde hat ein Landwirt aus dem Nachbardorf für uns die vorläufige Versorgung übernommen. Wir organisieren nun Gnadenplätze und Transporte für die drei Huftiere und hoffen Diese dann von Herrn K. freiwillig zu bekommen. Sollte wir es nicht schaffen Herrn K. zu überzeugen, wird uns das Veterinäramt Börde an dem Tag die Pferde übergeben, so wurde es uns heute von Herrn Krom, Amtveterinär Landkreis Börde, zugesichert.

Zu der Familie selbst können wir nur sagen, es bedarf dringend Hilfe. Herr K. ist sehr einsichtig, aber leidet vermutlich unter nicht zu verachtener Demenz, denn er weiß 2 Minuten später schon nicht mehr was zuvor war. Er wusste heute nicht mehr wer wir sind, dass seine Frau im Krankenhaus liegt und auch nicht, das er draußen nach wie vor 2 Katzen eingesperrt leben hatte. Das Amt muss da dringend handeln, denn er fährt sogar noch Auto. Die Wohnsituation ist weder für Menschn noch Tier zumutbar und birgt ein enorm riesiges Gesundheitsrisiko. Er schafft es allein nicht mehr daraus. Er weiß teilsweise nicht mal wo seine Lebensmittel überall stehen, denn in dem ganzen Dreck sind Massig seit über 5 Jahren abgelaufene Lebensmittel verborgen. Kistenweise Insekten- und Raumsprydosen sind im ganzen Haus verteilt.

Seine Frau, Pflegefall, wird demnächst wieder aus dem Krankenhaus entlassen, aber der Pflegedienst hatte die Pflege bereits schon einmal abgelehnt aus hygienischen Gründen. Das ist für uns soweit sehr gut nachvollziehbar, aber aus moralischen Gründen hätte der Pflegedienst bereits die Behörden informieren müssen. Diese Wohnsituation ist nicht erst gestern entstanden sondern das Endergebnis von vielen Jahren Nichthandeln.


Herr Krom vom Veterinäramt Bördekreis war noch bei unserem Vereinssitz die Tiere begutachten und hat uns eine Zusammenarbeit bezüglich der Pferde zugesichert. Diese werden wir Anfang Januar 2014 übernehmen.
Das Gesundheitsamt wurde heute von uns persönlich angeschrieben mit der Bitte sich diesem Fall dringend anzunehmen und zu handeln.

 


 

 Update 24.12.2013:

Nachdem unsere 2. Vorsitzende heute Mittag informiert wurden, dass Herr K. seit gestern 16 Uhr verschwunden ist, haben wir uns bemüht ihn zu finden. Er befindet sich im Krankenhaus bei seiner Frau, wird versorgt, aber wird wieder gehen. Auch seitens des Krankenhauses wurden ernste Bedenken geäußert, leider sind den engagierten Mitarbeitern die Hände gebunden. Aber wir haben Kontaktdaten zu einer Sozialarbeiterin erhalten die wir am Freitag kontaktieren werden, da sie da erst wieder im Dienst ist. Mit ihrer Hilfe wollen wir versuchen Herrn und Frau K. zu helfen, um sie aus ihrem Dreck zu bekommen und die dringend benötigte dauerhafte Pflege und Betreuung zu sichern.



 

 Update 27.12.2013:

Die letzten Tage wurde Herr K. in verschiedenen Orten in und außerhalb von Sachsen Anhalt aufgegriffen und polizeilich nach Hause begleitet. Herr K. wusste nicht wo sein Zuhause ist und wo er überhaupt hinfuhr. Aus dem Straßenverkehr wurde er nicht gezogen, dafür gab es laut polizeilicher Aussage keine Berechtigung.
Am heutigen Tage haben wir mit einer Sozialarbeiterin gesprochen die nun alle Wege einleitet und per Eilantrag Herrn und Frau K. ein Platz im Pflegeheim besorgen wird. Herr K. wurde Zwangseingewiesen in der Nacht.
Die letzte Katze die sich noch im Haus befand und wir zuvor nie gesehen haben, da sie sich in dem Chaos bestens versteckt hat, konne von unserem Kassenwart gefangen werden. Er hat Herr K. im Krankenhaus besucht und den Schlüssel erhalten können. Beim Betreten des Grundstückes und Hauses von Herrn K hat sich unser Kassenwart als Zeuge eine Mitarbeiterin vom Ordnungsamt hinzugezogen. Leider ging das einfachen des Tieres für ihn nicht ohne Verletzung ab und er musste im Krankenhaus die Bisswunde sauber schneiden lassen.

Wir haben nun alle Katzen und Hunde sichergestellt, die ersten beiden Kater wurden heute auch kastriert.

Die Pferde werden von uns nach wie vor im Januar abgeholt, vertraglich gehören sie bereits dem BördeTiere e.V.


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16.12.2013 - Nachkontrolle von Börde



 

 

Börde ist ein Rabenvogel den wir vor Monaten als Abgabetier bekommen hatten. Er wurde allein in einem kleinen Käfig gehalten in dem ihm nicht mal das ausbreiten der Flügel richtig gelang.
Bei einer Vermittelung von einem unserer Hunde trafen wir auf eine Familie, die eine flugunfähige Krähe in einer großen Volliere hielten und einen Freund für für den einsamen Mann suchten.
Unsere Krähe ist ein weibliches Tier und fand dann ein neues gerechtes Zuhause bei dem netten Krähenmann.

 

durchgeführt: Volker Waldowski & Janine Neuberg

 

 

 

16.12.2013 - Nachkontrolle von Buck



 

 

Buck ist in seinem Zuhause vollkommen angekommen. Er lebt harmonisch mit seiner Lebensgefährtin, einer Bullmastiff Hündin, zusammen. Er ist tiefenentspannt und genießt sein Leben in der Familie in vollen Zügen.

 

durchgeführt: Volker Waldowski & Janine Neuberg

 

 

 

12.12.2013 - Lea ist auf Gnadenplatz



 

 

Lea`s Zustand hat sich extrem verschlechtert und ihre einzige Chance ist nun noch, auf der neuen Pflegestelle in Halle, wo weder Kinder noch weitere Tiere sind. Die Umgebung ist ruhig und nun bleibt zu hoffen, dass sich ihr Zusatand nochmal etwas verbessert.

 

 

 

04.12.2013 - Kastration von wilder lebender Katze



Diese Katze ist die Mutter von unseren Kitten Klitschko, Samuel und Miguel die hochtragend und völlig zahm vor einigen Wochen auf dem Sportplatz in Scherkme austauchte.
Es konnte kein Halter ermittelt werden, daher besteht der Verdacht, dass es sich bei dieser Katze wieder um ein ausgesetztes Tier handelt.

 

Heute haben wir die Katze kastrieren lassen. Sie wird über Nacht in unserer Hauptpflegestelle betreut und geht dann morgen wieder zurück, wo der Gastronom die Katze weiter versorgen wird. Die Katze findet das Leben in Freiheit sehr gut und daher kann sie dort bleiben.

 

 

 

 28.11.2013 - Hilfe für Charlie


 

"Vor kurzem erhielt ich von einer Bekannten die  Nachricht, dass ihr 4 jähriger Dackel Charlie eingeschläfert werden solle. Er habe wohl sehr schlechte Leber- und Kaliumwerte. Der behandelnde Tierarzt kannte die Ursache nicht und riet dennoch zur Euthanasie. Es war bereits eine einwöchige, erfolglose und kostspielige Behandlung erfolgt. Charlie nahm innerhalb dieser Woche ca. 3 Kilogramm ab und brachte somit gerade einmal noch knapp  6 Kilo auf die Waage.
Da ich vor allem bei dem Alter des Hundes und der fehlenden Diagnose des Tieres erschrocken war über das anraten der Euthanasie schlug ich vor bitte meinen Tierarzt, Herrn Dr. Mensing,  zu konsultieren um eine Zweitmeinung anzufordern.
Herr Dr. Mensing führte bei Charlie ein Ultraschall durch, da nach der Palpation (Abtasten des Hundes) sich ein Ei-große Geschwulst im oberen Bauchraum zeigte, deren Ursprung unklar war. Er operierte Charlie noch am selben Abend um dem auf den Grund zu gehen. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen sehr (!) stark vergrößerten Lymphknoten handelte. Was er noch sah war ebenfalls sehr beunruhigend. Die Leber war komplett gelb verfärbt (normalerweise ist sie rot-braun). Er nahm Proben sowohl von Leber, Bauchspeicheldrüse, Milz und Lymphknoten. Diese zeigten sich bereits während der Operation als stark entzündlich. Das einzige gute Bild lieferten Niere und Blase. Die Ergebnisse des histopathologischen Untersuchungsberichtes entnehmen sie bitte der Anlage. Kurzum wurde die Entzündung der inneren Organe in dem Bericht bestätigt. Charlie wurde für mehrere Wochen (mittlerweile 7 Wochen) stationär aufgenommen. Charlie darf zwischendurch stets für einige Tage nach Hause.



Charlie zeigte sich trotz seines gesundheitlich sehr schlechten Zustandes dennoch die ganze Zeit über klar im Verhalten und seine Augen sind wach und ebenfalls klar. Er zeigt starken Lebenswillen.
Charlies Zustand hat sich verbessert und stabilisiert. Er bringt mittlerweile fast 6 Kilogramm auf die Waage und darf auch endlich wieder zu Hause bleiben. Er bleibt für den Rest seines Lebens Diabetiker und benötigt täglich Insulin.
Wir, als Verein BördeTiere e.V., möchten  Frau Ehrecke-Dederscheck und ihrem Charlie ein wenig finanziell unter die Arme und Pfötchen greifen und somit einen Spendenaufruf starten. Die Tierarztkosten belaufen sich bereits auf über 2.500 €.
Wenn Sie Charlie mit ein paar Euro unter die Pfötchen greifen wollen und können Überweisen Sie bitte unter Angabe des Verwendungszweckes „Charlie“ auf folgendes Konto:


BördeTiere e.V.
Kontonummer: 501005927
Bankleitzahl: 81055000
Bank: Kreissparkasse Börde
IBAN: DE80810550000501005927
BIC/SWIFT-Code: NOLADE21HDL


Zum Ende des Spendenaufrufes wird die Gesamtsumme hier bekanntgegeben und es erfolgt eine symbolische Checkübergabe von Mitgliedern unseres Vereins im Beisein von Frauchen Frau Ehrecke-Dederscheck, sowie Charlie direkt an den Tierarzt Herrn Dr. Mensing.

 

Katja Wallisch"

 

 

 

26.11.2013 - Flocke hat einen Gnadenplatz


Flocke ist wieder ein Hund, dem wir nur am Rande helfen können, denn leider können wir nicht alle Hunde aufnehmen, da wir zur Zeit 50% alte und/oder kranke Tiere in Vermittlung haben. Es stehen uns leider keine weiteren Gnadenplätze zur Verfügung. In solchen Fällen setzen wir uns mit anderen Organisationen in Verbindung und versuchen durch Zusammenarbeiten den Haltern und Tieren zu helfen.
Wir holen die Tiere von ihrem Aufenthaltsort ab, sollten sie nicht sofort auf ihren Gnadenplatz verbracht werden können, bleiben sie kurzzeitig bei einer unserer Pflegestellen und wird von dort aus dann auf sein in sein neues Zuhause gebracht.


Flocke ist ein 14 Jahre alter Langhaardackelrüde. Er lebte bis zum jetzigen Zeitpunkt vom Welpenalter an bei seinem Herrchen. Leider haben sich sowohl die familiären als auch die beruflichen Verhältnisse seines Herrchens so verändert, so dass er den Ansprüchen des gediegenen Hundeopas nicht mehr gerecht werden konnte und sich schweren Herzens dazu entschloss den kleinen Mann abzugeben. Flocke kann mittlerweile nicht mehr so gut hören und auch die Augen werden merklich schlechter. Er macht einen zeitweise verwirrten und unruhigen Eindruck, der einen an die Demenzerkrankung beim Menschen erinnert.  Spazieren gehen fällt ihm sehr schwer, er scheint sich schlecht orientieren zu können. In der Wohnung verhält er sich sehr ruhig und schläft viel. Nur wenn der kleine Kater „Manni“  (sucht noch ein schönes Zuhause) in der Nähe ist blüht er förmlich auf. Die beiden spielen und toben durch die Wohnung so gut Flocke eben noch kann.  Mit anderen Hunden versteht er sich ausgezeichnet. Glücklicherweise hat sich der GNADENHOF SARGSTEDT dazu bereit erklärt den kleinen Hundeopa in seine Obhut aufzunehmen und Ihm einen schönen Lebensabend zu gestalten. Am Freitag zieht er in sein neues Heim um. Wir hoffen sehr, dass  er sich gut in das Rudel integrieren kann. Dafür danken wir dem Gnadenhof Sargstedt  rechtherzlich im Namen des Vereins und im Namen von Flocke.

 

 

 

 

 

17.11.2013 - Katzenkinder vom Sportplatz in 39387 Schermke eingesammelt


Der Gastronom vom Sportplatz hat auf dem Gelände eine zugelaufene Mutterkatze mit 3 Jungtieren. Das Muttertier ist sehr dünn und eines der Kitten hat ein erkranktes Auge. Die drei ca. 8 - 10 Wochen jungen Katzenkinder haben wir nun sichergestellt, das Muttertier wird in ca. 2-3 Wochen von uns kastriert und dann dort wieder laufen gelassen.


Die drei Katzenkinder (Kater) werden morgen unserer Tierärztin vorgestellt und suchen dringend ein Zuhause. Sie sind sehr zahm und auch mit Hunden verträglich.

Samuel

Miguel

Klitschko

 


 

Update 25.11.2013:

Samuel hat bereits ein Zuhause gefunden und lebt nun mit einer nur etwas älteren Katze zusammen.


Klitschko ist reserviert, die schwere Entzündung im Auge soweit unter Kontrolle und stetig auf dem Weg der Besserung. Er ist geimpft und gechippt und zieht Mitte Dezember zu unserer Shadow nach Bellheim.

 

Für Miguel gibt es noch keine Anfrage, aber auch er entwickelt sich prächtig und mutiert immer mehr zu einem richtigen Schmusekater.

 

 

 

17.11.2013 - 2. Kastrationsprojekt / die Schlosskatzen in 39387 Schermke


Am Sonntag um 10 Uhr machten sich unsere 2. Vorsitzende Janine Neuberg und Vereinsmitglied Anja Kögler nach Schermke auf und begannen die ersten Schlosskatzen zu fangen. Wir wurden um Hilfe gebeten die 5 Katzenkinder von diesem Jahr, zwei ältere Geschwister von Jahren zuvor, das Mutter- und Vatertier zu fangen und kastrieren zu lassen.

Die 5 Kleinen und das Geschwistertier aus dem Jahr konnten heute mit viel Mühe gefangen werden. Die verbleibenden 3 Tiere müssen nachgefangen werden.


In den nächsten Tagen werden die bereits gefangenen Tiere kastriert, entwurmt und nach Heilung der OPwunde wieder im Schlosspark frei gelassen.




Update 20.11.2013:

Heute wurden zwei Tiere unserer Tierärztin vorgestellt. Eine Katze mit Wurmbefall und ein Kater mit einer Atemwegsinfektion.

Beide Tiere wurde kastriert und behandelt.

 


 

Update 22.11.2013:

Heute sollten 4 Tiere kastriert werde. 2 Katzen wovon Eine einen großen Dabelbruch hatte, der ebenfalls operiert wurde, ein Kater und ein weiterer Kater der leider die Narkose nicht vertragen hat und trotz 10 Minuten langer Reanimation nicht wiederbelebt werden konnte.


Der Kater, der für den regen Nachwuchs auf dem Schlossgelände sogt und eine ältere schwester unser bereits gefangenen Katzen konnte heute Abend noch eingefangen werden. Beide werden am Montag unserer Tierärztin vorgestellt.

 


 

Update 23.11.2013:

Die Presse schreibt: zum Artikel

 



Update 28.11.2013:

Das Wetter ist mild und die Tiere sind fit. Für die Tiere wurde in einem Stall ein neuer Futter- und Schlafplatz eingerichtet. Ob die Tiere die wärmende Rückzugsmöglickeit nutzen werden bleibt offen.

 

 


Wir danken Herrn M. Menzel aus Schermke für seine Unterstützung beim Fangen der Katzen. Die Tiere sind seine Gegenwart gewohnt, da er sie immer gefüttert hat und uns hat es die Arbeit erleichtert, da die Tiere von ihm angelockt werden konnten.

 

 

 

10.11.2013 - Zeitungsbericht in der Volksstimme Bördekreis


http://www.volksstimme.de/mobile_website/lokal_mobil/wanzleben_mobil/1174849_Tierschutzverein-sucht-Hundebesitzer-und-Helfer.html

 

 

 

10.11.2013 - (Fundtier) Golden Retriever Rüde in Mayendorf eingefangen



Am Abend hat unsere 2. Vorsitzende auf der Heimfahrt auf der Bundesstraße bei 39164 Mayendorf einen herrenlosen Golden Retriever gesichtet. Als dieser unter Beobachtung in den Feldweg bot sich die Chance mit Geduld und Einfühlungsvermögen das verschüchterte Tier einzufangen. Noch am selbsten Abend um 19:30 Uhr machte Radio Brocken einen Aufruf, der leider ohne Erfolg blieb.
Der Rüde besitzt einen Chip, der leider nicht registiert war.

 

Am dem darauffolgenden Abend hatte sich unser "Fund" zum Glück schon soweit rumgesprochen, dass die Halter ihren geliebten Buddy endlich wieder nach Hause holen konnten. Wir haben darüber aufgeklärt wie wichtig es ist sein Tier auch bei Tasso zu melden, denn da wir ein Chiplesegerät besitzen hätten wir Buddy die Nacht auf unserem Vereinsgelände ersparen können.

 

 

 

30.10.2013 - Benni und Rambo haben einen Gnadenplatz:


Bennie und Rambo sind Hunde, denen wir nur am Rande helfen können, denn leider können wir nicht alle Hunde aufnehmen. Es stehen uns leider keine weiteren Gnadenplätze zur Verfügung. In solchen Fällen setzen wir uns mit anderen Organisationen in Verbindung und versuchen durch Zusammenarbeiten den Haltern und Tieren zu helfen.
Wir holen die Tiere von ihrem Aufenthaltsort ab, sollten sie nicht sofort auf ihren Gnadenplatz verbracht werden können, bleiben sie kurzzeitig bei einer unserer Pflegestellen und wird von dort aus dann auf sein in sein neues Zuhause gebracht.


Benni und Rambo stammen beide aus einem Zwinger einer Hundepension im Harzvorland. Dort vegetierten sie über Jahre gemeinsam vor sich hin. Sie wurden laut Aussage der Mitarbeiter dort abgegeben, weil jeweils das Herrchen verstorben war. Spazieren gehen war dort leider eine Seltenheit und auch auf die angepasste Fütterung zweier Hundeopis wurde dabei nicht geachtet.

Benni (Cocker-Mix, 13 Jahre +) ist in keinem guten Zustand. Er ist sehr abgemagert, sein Fell sehr verfilzt und die Krallen sehr lang. Apathisch sitzt er in dem Zwinger und scheint keinerlei Lebensfreunde mehr zu haben.

Rambo (Spitz-Mix, 7 Jahre +) ergeht es dort nicht ganz so schlecht. Er nimmt die Situation so wie sie kommen.


Beide Hunde haben sehr stark abgebaute und verkürzte Muskeln. Man muss der Tierpension jedoch zu Gute halten, dass sie sich kooperativ zeigen und die Hunde freiwillig und ohne finanzielle Aufwendung herausgeben um Ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Wir, der Verein BördeTiere e.V., sind sehr glücklich darüber, den beiden Senioren einen der wenigen Plätze auf dem GNADENHOF SARGSTEDT ermöglicht zu haben und freuen uns insbesondere über die tolle Fürsorge der Familie Lyhs für die zwei weiteren Racker.


 


 

Update 29.11.2013:

Benny und Rambo haben sich prächtig entwickelt und sehr gut in das bestehende Rudel eingelebt. Dort werden sie nun einen schönen Lebensabend ohne Gitterstäbe und mit artgerechter Versorgung verbringen dürfen. Danke!

 

 

 

12.10.2013 - Nachkontrolle von Lexa:


Lexa hat sich zu einer kleinen frechen Katze entwickelt. Sie ist sehr aufgeschlossen und neugierig. Ihre freche Art begeistert ihre neuen Besitzer.

 

 



Mit dem Hund in ihrer Familie versteht sie sich ausgezeichnet und die Rute der alten Hündin stellt hin und wieder ein gelungenes Spielzeug dar. Lexa ist prächtig gewachsen. Ihrem Frauchen hilft sie hin und wieder gern beim Schälen der Kartoffeln, denn auch die Kartoffelschalen sind in Lexas Augen ein super Spielzeug. Sie macht rundum einen gesunden, zufriedenen und alterstypisch entwickelten Eindruck.


durchgeführt: Katja Wallisch

 

 

 

06.10.2013 - R.I.P. Astrid Thym

 

 







Astrid ist ein Vereinsmitglied gewesen und eine Freundin. Sie hatte einen Hund von unserer zweiten Vorsitzenden 2011 übernommen und der Rottweilerhündin Chelsie ein neues Heim gegeben.


 

 

 

20.09.2013 - Nachkontrolle von Karli:


Karli hat sich in seinem neuen Zuhause super eingelebt. Der Senior wurde von uns auf lebensnotwenige Medikamente begonnen einzustellen und auch eine Futterumstellung war nötig, damit der bereits 14 jährige Herr noch eine Chance auf ein Leben hat. All das wurde von seinem neuen Herrchen weitergeführt und somit ist die Voraussetzung geschaffen wurden, dass Kali vielleicht noch eine lange schöne Zeit hat.

 

 

durchgeführt: Katja Wallisch & Janine Neuberg

 


 

05.09.2013 - Begehung bei einem privaten Geflügelhalter in Magdeburg Diesdorf:


Eines unserer Vereinsmitglieder wurde angesprochen, dass in einer Gartenanlage in Magdeburg Diesdorf Hühner und Enten in extrem schlechten Pflege- und Ernährungszustand sind.
Noch am selben Abend war unsere 2. Vorsitzende mit einem anderen Vereinmitglied Vorort und machten sich ein Bild von der Lage.

Der Schwiegersohn des Geflügelhalters war durch Zufall Vorort und zeigte sich sehr kooperativ.

 

Auf einem Gelände von ca. 1.000 m² werden 80 - 100 Hühner und 14 Erpel für den Eigenbedarf gehalten. Die Tiere haben ca. 200 m² Stallfläche zur Verfügung, in der sich das eigentliche Futter befindet. Draußen war für die Enten eine kleine Wasserstelle eingerichtet. Mehrere Trinkmöglichkeiten standen in der ganzen Freifläche ebenfalls zur Verfügung.
Die Tiere weisen einen normalen Ernährungs- und Pflegezustand auf.

 

 

 


18.07.2013 - Minischwein Matilda auf großer Reise:


Auf unserem Vereinsgelände leben 3 Minipigs und Eines fand nun ein neues Zuhause bei einem kastrierten Eber. In Zukunft lebt unsere Matilda bei Horst-Marta in Wahlsburg.

 

 

 


18.08.2013 - Spendentransport für einen kleinen Gnadenhof nach Schicksalsschlag:


Wir haben von einer Familie gehört, die einen kleinen Gnadenhof betreibt und einer Hand voll Pferden und Hunden ein Zuhause auf Lebenszeit bietet.

Nach einem ungeklärtem Feuer im Dachgeschoss des Wohnhauses verlor die Familie im wahrsten Sinne des Wortes ihr Dach über dem Kopf und lebt seit dem Vorfall bis voraussichtlich noch März 2014 in Wohnwagen auf dem eigenen Grundstück. Zum Zeitpunkt unserer Lieferung befanden sich 8 Pferden, 4 Hunden, 4 Katzen, 2 Mehrschweinchen und 1 Minipig auf dem Grundstück und ihnen fehlt es trotzdem an Nichts. Da die selbstständige Tätigkeit erst kürzlich wieder aufgenommen werden konnte und noch Unsummen für den Wiederaufbau benötigt werden, haben wir 3 Strohrollen (1,80m), 26 Pferdefuttersäcke, 20 Hundefuttersäcke und diverses Katzenfutter und Zubehör gespendet.

Das Futter sollte bis März 2014 reichen und die Familie in dem Punkt entlasten.

 


Trotz den Wohnumständen müssen wir sagen, die Wohnsituation ist nicht optimal, aber die Familie macht das Beste daraus. Das Gelände und die Unterbringungen der Tiere sind sauber und gepflegt.

Allein 2h Weideflächen stehen den Pferden zur Verfügung. Große Pferdeboxen die täglich gereinigt werden sind vorhanden. Das Minischwein (neue Lebensgefärtin zieht aktuell zu) hat einen sauberen Naturauslauf mit einem Stall und einer Hütte. Die Hunde leben mit vollem Familienanschluss, sind gepflegt und vom Verhalten nicht auffällig. Die Katzen sind zur Zeit in einer Notunterkunf im Stall untergebracht, da sie zur Zeit, wie die Familie selbst, leider nicht ins Haus können.T trotzdem fehlt es auch ihnen an Nichts.


 





 

Der LKW wurde uns kostenlos von Dünnebeil Umzüge Magdeburg zur Verfügung gestellt.

 

 


 

17.08.2013 - Spendentransport für Tierheim Schartau:

 

Heute sind zwei unserer Leute aus dem Vorstand zum Tierheim Schartau gefahren, um 104 Säcke Hundefutter und Futter für Nagetiere und Vögel zu liefern.


Das Tierheim sagte uns zu, da bereits zwei Vereinsmitglieder dort vor einiger Zeit Vorort waren und berichteten, dass die Anlage einen sehr gepflegten Eindruck macht und mit den Tieren super umgegangen wird. Es handelt sich dabei um ein Tierheim, was wir demnach gern unterstützend wollen und wo wir denken, die Spenden sind an der richtigen Stelle angekommen.

 



 

Der LKW wurde uns kostenlos von Dünnebeil Umzüge Magdeburg zur Verfügung gestellt.

 

 

 

14.08.2013 - Nachkontrolle von Buffy:


Buffy ist in ihre neue Familie vollkommen reingewachsen. Sie hat einen Artgenossen zubekommen, mit dem sie sich bestens versteht.

 


durchgeführt: Volker Waldowski

 

 

 

 

07.08.2013 - Begehung Pferdezuchtgemeinschaft Gerlach-Semmler & Gerlach-Nowak:


Die Pferdezuchtgemeinschaft wand sich Hilfesuchen an unseren Verein und bat uns um eine Begehung, um die Vorwürfe abzuweisen denen uns unbekannte Personen wohl über Solziale Netzwerke und unter Bekannten tätigen.
Es geht bei unserem Besuch um die Begutachtung des Geländes, da Gerüchte gestreut wurden, dort lägen tote Tiere / Pferde und um den Ernährungs- und Pflegezustand der Pferde, da die Tiere angeblich abgemagert sind.

 

Auf einer ca. 3h großen Koppel mit Teichanlage wurden uns 5 Ponystuten, 1 Ponyhengst und 3 Ponyfohlen gezeigt. Zudem laufen dort 9 Ziegen und 12 Schafe mit rum. Es sind 3 Heuplätze zur Verfügung die so weit auseinander liegen, dass es zu keinen Schwierigkeiten unter den Tierarten kommen kann. Ebenso ist ein großer Tränkeplatz vorhanden.

Tote Tiere konnten wir keine finden, auch keine Spuren von vielleicht kürzlich entsorgten Kadavern.

 



Auf einer ca. 7 h großen Koppel wurden uns 1 Kaltblut, 5 Warmblüter und 6 Reitpony`s gezeigt. Auch hier konnten wir keine Tierkabaver ausfindig machen, ebenso waren auch keine Superen von kürzlicher Entsorgung / Abtranport erkennbar.
Heu und Wasser befindet sich in einem großen Unterstand, in den die Tiere sich beliebig zurückziehen können.


 



Bei dem Kaltblüter handelt es sich um ein Fremdbesitzer. Laut Aussage der Zuchtgemeinschaft wird das Pferd nicht mehr vom Besitzer finanziert. Die Hufe sehen, im Vergleich zu den anderen uns gezeigten Pferden/Pony`s, dementsprechend aus, eine Klärung ist laut Zuchtgemeinschaft am Laufen. Da der Besitzer, sofern nicht anders vereinbart, für die Pflege der Hufe selbst zuständig ist, kann man hier von einer akuten Vernachlässigung seitens Besitzer sprechen.


 

 

Die uns gezeigten Tiere waren in einem guten Ernährungszustand. Die Hufe wiesen keinen bedenktliche Pflegemangel auf. Das Gelände, wo die Tiere sich befinden, ist weitläufig und sauber. Verhaltensauffälligkeiten konnten wir keine Beobachten.
Heu und Stroh ist trocken gelagert.

 

 

 

03.08.2013 - Grillfest für unsere Spender und Helfer beim Hochwasser 2013:


 


10 Hunde wohnten dem kleinen Grillfest bei. Mila und Flora freundeten sich innig an und tobten nahezu ohne Unterlassen ausgelassen rum.

Fundhund Püppi und das Wutz mischten unter den Großen mit wie Diva`s.

Es wurde viel gelacht und auch ernste Themen abgehandelt. Wir unterhielten uns über das Hochwasser 2013 und arbeiteten einige Erinnerungen auf.



Wir möchten uns an dieser Stelle nochmal ganz herzlich auch bei den Spendern bedanken, die es leider nicht möglich machen konnten zu kommen.
Unser Verein kann nur so viel leisten, weil wir euch und unsere Mitglieder haben.


Vielen Dank.




 

 

 

 

20.07.2013 - (Fundtier) kleine Hündin in Langenweddingen zugelaufen:




Am 20.07.2013 lief einer Postbotin bei ihrer Arbeit Püppi in Langenweddingen über den Weg. Das Tier trug weder ein Halsband, noch ist es gechippt oder im Ohr markiert.


Befragungen von Anwohnern und einer ansässigen Hundepension blieben ohne Erfolg.


Die ca. 6 Jahre junge Hündin ist völlig verfloht, die Haut ist in einem sehr schlechten Zustand und sie leidet unter Wurmbefall.

Sofortige Behandlung wurde von unserer 2. Vorsitzenden, die Püppi nun bei sich in Pflege hat, begonnen.

 

 

 

18.07.2013 - Begehung der Lonestarhorseranch bei Coswig Anhalt:




Als Tierschutverein ist es auch unsere Aufgabe Tierhalter vor übler Nachrede zu schützen. Leider führen Neid und Missgunst oft zu Privatkriegen und da kommen dann Behauptungen auf den Tisch wie Tiere verhungern, verwahrlosen und/oder werden misshandelt, was den Halter schnell eine Menge Ärger einbringen kann. Damit auch der Halter vor übler Nachrede geschützt werden kann fahren wir auch bei solchen Fällen Vorort und machen uns ein objektives Bild.




In dem Fall hier geht es um die Aussage, die Pferde würden verhungern.


 

Uns wurden bei der Begehung bereitswillig insgesamt 7 Pferde gezeigt. Ein Hengst in einer großen Box, eine Mutterstute mit Fohlen in einem Auslauf und auf einer kleinen Weide befanden sich 2 Pony`s und 2 Pferde. Alle Tiere verhielten sich ihrer Art entsprechend. Zudem liefen auf dem Hof zwei moppelige Zwergziegen rum, die das riesen Gelände zur freien Verfügung haben.
Auf dem Hof befanden sich 3 Hunde und im Hauf 5 Weitere die ebenfalls unauffällig waren. Mehrere Reptilien in sauberen Terrarien wurden uns ebenfalls ohne Aufforderung vorgezeigt.

 

 

 

24.06.2013 - Kontrolle eines gemeldeten Pferdes in Gr. Rodensleben:


Wir wurden von einer Familie angerufen, deren Tochter täglich mit dem Schulbus an der Weide zweier Haflinger vorbei fährt und den Zustand des Tieres nun gemeldet hat. Als wir in den Abendstunden Vorort kamen, lag das betreffende Pferd auf der Seite und war auch nicht wirklich bereit freiwillig aufzustehen. Entschied sich dann aber doch dazu und zeigte ein typisches Standbild von einem Pferd, welches einen heftigen Reheschub hat.
Es ist nicht davon auszugehen, dass sich das Tier bereits in Behandlung befindet, denn dann würde es nicht mehr auf der Weide stehen.
Wir haben es sofort dem zuständigen Veterinäramt gemeldet, welches uns versicherte am Folgetag dieses gleich früh zu kontrollieren.

 

 

 

- -.06.2013 - Hochwasser 2013 - Wir sind Eines der Spendenlager:


Neben dem, dass ein Teil unserer Vereinsmitlgieder im Kriesengebiet bemeinsam mit der DLRG Tiere aus dem Wasser rettete, hat sich ein anderer Teil von uns um unsere Spenden gekümmert, damit wir die Tiere, die bei uns untergebracht sind, auch adequat versorgen können.
Da unser Vereingelände ein riesiges Stallgebäude, welches ungenutzt ist, besitzt, entstand die Idee auch hier eines der Sammellager für Heu, Stroh und Tiernahrung zu errichten. Koordiniert wird das Ganze von einem kleinen Netzwerk und somit gehen nun hier Spendentransporte ein.

Zitat: "
Liebe Jani, Hier die Infos zum Heu-Transport: Auf  der Suche nach Informationen im Internet und bei Facebook über die Situation der Tiere in den Überschwemmungsgebieten sind wir (Stefan Glab und Simona Ernst vom Pferdehof Glab aus Rodgau) auf die Veranstaltung Tierfutter für Pferde, Hunde,... gestoßen und haben gelesen, dass dringend Heu benötigt wird. Wir wollten spenden und haben gebeten, dass es abgeholt wird.  Ute Bomsdorf hat uns dann kontaktiert und wollte es organisieren, wir haben parallel bei Speditionen angefragt. Nach vielen Absagen hat uns dann der Chef von TLE Internationale Spedition GmbH aus Mainaschaff spontan gesagt, er macht das und übernimmt auch einen Teil der Kosten und er könnte für Mittwoch einen Sattelzug organisieren. Wir haben dann bei Facebook einen Aufruf gestartet, es möchte doch bitte bis zum nächsten Abend gespendet werden. Gespendet wurde von Tier- und Pferdefreunden aus verschiedenen Pferdeställen aus Rodgau und Umgebung, von Leuten, die im Bekanntenkreis gesammelt haben und Futter gekauft haben, von MSB-Bruns Futtermittel, Tierarztpraxis Gramß, Pferdeklinik Großwallstadt, Katzenhilfe e.V. Frankfurt a.M. und von Leuten, die es in der Facebook-Veranstaltung gelesen haben.Wir wünschen euch viel Kraft und hoffen, dass wir euch wenigstens etwas in dieser schlimmen Zeit für Zwei- und Vierbeiner helfen konnten. Liebe Grüße aus RodgauSimona und Stefan"

 

 

Somit kam am Donnerstag dem 13.06.2013 dieser riesen Spendentransport bei uns an:

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun fehlten uns aber die Helfer zum Abladen, denn morgens um 9 Uhr sind die Meisten von uns arbeiten. Also kümmerte sich Ute darum und plötzlich kamen Christoph Fetzer und Torsten Schorlemmer von der Agrargenossenschaft Dreileben mit ihren Maschinen zu unserem Vereinsgelände und halfen mit zu entladen.

 

 

 

Über 10 Tonnen wurden so in kürzester Zeit in em Stallgebäude und der Scheune untergebracht und sind vor Wind und Wetter geschützt.

 


 

 


 


 

Ebenfalls am 13.06.2013 kamen Spenden vom Tierschutzcentrum Meißen und brachten diverses Zubehör und Futter für Kaninchen, Nager, Reptilien und Vögel.

 


 


 

 

Am 16.06.2013 folgte dann noch eine Lieferung von mehreren Tonnen Hundefutter von Ralf Seeger und dem Helden für Tiere e.V..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innerhalb kürzester Zeit haben wir auch diese Spenden in unserem Lager verstaut.

 

 

 

 

 

 

09.06.2013 - Nachkontrolle von Arko:


Arko und seine Familie sind super aufeinander eingespielt. Er ist zwar nach wie vor recht nervös, aber voll auf seine Bezugsperson fixiert. Sein unschuldiges Wesen hat er behalten und ist nach wie vor die treue Nudel.

 


durchgeführt: Volker Waldowski & Janine Neuberg

 

 

 

08.06.2013 - Nachkontrolle von Wally:


Wally hat sich vorallem charakterlich super entwickelt. Sie ist zu einem völlig offenen Hund geworden, der Jeden sofort begrüßt und ans ich ran lässt. Sie ist mit ihrer Familie zusammen gewachsen und fühlt sich sichtilich wohl.

 


durchgeführt: Volker Waldowski & Janine Neuberg

 

 

 

- -.06.2013 - Hochwasser 2013 - Unsere über 70 tierischen Besucher:


Teils vor dem Ertrinken gerettet, teils von ihrem Besitzer vorsorglich zu uns in Sicherheit gebracht. Wir haben uns erschrocken, wieviele Tiere einfach zurück gelassen wurden, sie hatten keine Chance, da sie eingesperrt oder sogar angebunden waren.

 

06.06.2013 - Das Hochwasser soll das von 2002 übertrumpfen und somit liegen bereits jetzt schon viele Orte unter Wasser, obwohl der Höchststand für diese Region erst zum Ende der Woche erwartet wird.
Ben und Amy sind zwei unserer Gäste für die Tage, da ihr Zuhause in Barby nun leider auch baden geht.

 

 

 

  

07.06.2013 - Das sind 3 von insgesamt 7 Schweinen, die von ihrem Halter aus Magdeburg Cracau vorsorglich in Sicherheit gebracht wurden und wie sich dann kurzfristig noch rausstellen sollte, zu Recht.

 

 

 

 

09.06.2013 - Einige Mitglieder unseres Vereines waren zusammen mit der DLRG Saarland in Rosenburg aktiv und haben Tiere vor dem Ertrinken gerettet. Unteranderem diese 11 köpfige Schafherde, die bereits im Wasser stand und am Folgetag ertrunken wäre. Der allgemeine Pflegezustand lässt sehr zu wünschen übrig. Die Klauen sind teils viel zu lang, die Tiere sind in keinem guten Ernährungszustand, haben keine Ohrmarken und der Besitzer selbst ist aktuell unbekannt, da die Tiere wohl nicht zu dem Grundstück gehören, wo wir sie weg geholt haben.

 

 

 

 

09.06.2013 - Ebenfalls zusammen mit der DLRG Saarland und mit Hilfe deren Bootes retteten wir merhere Hühner und Enten. Die Haltung der Tiere selbst war sagenhaft und alles andere als tierschutzgerecht. Das muss vor der Herausgabe der Tiere an den Besitzer erst das Veterinäramt klären.

 

 

 

 

09.06.2013 - Dieser Mischlingsrüde wurde uns von der Feuerwehr übergeben. Er wurde mit einem Hubschrauber aus einem benachbarten Ort geflogen, wo er sonst kurze Zeit später ertrunken wäre.

 

 

 

 

10.06.2013 - Das ist ein Teil von diversen Kaninchen in sämtlichen Altersstufen. Wir haben sie mit einem Boot und der Hilfe von Leuten der DLRG Düsseldorf gerettet. Sie sind den Geschlechtern nach in Gruppen getrennt. Ein Großteil der Tiere war bereits ertrunken.

 

 

 

 

10.06.2013 - Sonntag dem 09.06.2013 sind wir nach Groß Rosenburg und haben zusammen mit den Jungs der DLRG Saarland zusammen diverse Tiere aus dem Wasser geholt. Heute am 10.06. durften wir wieder mit in den bereits evakuierten Ort und haben zufällig Timmy und seine Familie gefunden. Sie älteren Leute wollten in ihrem Zuhause bleiben, aber die Polizei appellierte der eigenen Sicherheit wegen an die Vernunft des älteren Ehepaares mit das Dorf zu verlassen.
Da Timmy leider nicht mit gehen konnte, da in den Notunterkünften keine Tiere erlaubt sind, ist er in unserem Verein für die Zeit unter gekommen.

 

 

 

 

10.06.2013 - Die beiden alten Hunde wurden aus einen der nächsten Orte von der Feuerwehr aus einem Haus geholt. Näheres möchten wir hier zu nicht veröffentlichen, da der Hintergrund wohl aus Sicht des Tierschutzes etwas umstritten ist.

 

 

 

 

10.06.2013 - Diese alte, sehr gepflegte Hundedame wurde uns ebenfalls von der Feuerwehr übergeben. Sie war eine der Fälle, wo der Besitzer seine Familie in Sicherheit gebracht hat und als er weitere Sachen und den Hund holen wollte, nicht mehr in den Ort durfte, obwohl das Wasser dort noch nicht in der Nähe war.

 


 

 

 

01.06.2013 - Akiro (ehemalig Mex) kam zu Besuch:


 

 

 

 

Die Familie von Akiro und seine Pflegestelle sehen sich öfter, daher konnten wir seine Entwicklung sehr gut verfolgen.

 

 

Ab und zu ist Akiro mal ein bis zwei Tage zur Pflege bei seinem ehemaligen Pflegefrauchen, so wie heute auch.

 

 

 

 

11.05.2013 - Tierquäler gesucht!:


Wer kennt diese Katze und kann Hinweise auf seinen Halter geben?

 

Minka wurde am 11.05.2013 zufällig von einer Anwohnerin in Seehausen im Bördekreis gefunden.
Die Katze war abgemagert und hochtragend in einem verknotetem blauen Müllsack gefangen. Die Finderin nahm das Tier mit zu sich, wo sie einige Tage später ihre 4 Jungen zur Welt brachte.

 

 

 Für Hinweise auf den eigentlichen Halter sind wir sehr dankbar, denn solch Verhalten darf nicht unbestraft bleiben

 

 

 

05.05.2013 - Versuch einer Begehung im Gestüt Schellbach:


Wir wurden von Tierschutzfreunden gebeten eine Begehung im Gestüt Schellbach zu begleiten und uns als Zeugen zur Verfügung zu stellen. Die Planung war, dass wir in Vertretung von 3-5 Vereinen das Verladen eines Junghengstes bezeugen und uns die restlichen über 20 Pferde und deren Haltung ansehen und dokumentieren. Laut Informationen sollen die Tiere in dem Gestüt alle krank und unterernährt sein.

 

Leider hat der Käufer des Junghengstes uns nicht davon in Kenntnis gesetzt, dass der Transport vorgezogen wurde, sodass wir das Tier im Anhänger zwar an einem Treffpunkt noch begutachten konnten, aber uns der Zustritt zum Gestüt Schellbach von der Betreiberin verwehrt wurde.

 

Der Junghengst ist in einem sehr schlechten Pflege- und Ernährungszustand. Ein starker Geruch von Urin und Kot haftet an ihm.

Die Bilder wurden von seiner Käuferin kurz nach dem Eintreffen im neuen Zuhause angefertigt.

 

 

Bilder zwei bereits vorher freigekauften Pony`s wurden unseren Tierschutzfreunden ebenfalls zur Verfügung gestellt und weisen ein änlichen Zustand der Tiere auf.

 

Als wir Vorort waren, wirkten die meisten Koppeln unbenutzt. Auf Einer ist das Grünfutter kurz, Pferdekot war keiner zusehen. Die Tiere befanden sich offensichtlich in den Boxen, denn von der Straße ist der Hof sehr gut überschaubar.


Uns zeigten sich 4 deutsche Doggen. Eine schwarze mit weißen Abzeichen in einem optisch sehr schlechten Zustand. Abgemagert mit kranken Gangbild.
Eine weitere sehr dünne Doggenhündin der Farbe Grautiger mit tief hängendem Gesäuge, Welpen waren keine zusehen. Ebenfalls sehr mager.

Ein gelber Rüde, Ernärungszustand normal und eine Harlekin, Ernährungszustand ebenfalls normal.
Der Fall wurde dem zuständigen Veterinäramt gemeldet.

 

 

 

26.04.2013 - Nachkontrolle von Shadow:


Shadow hat sich super entwickelt. Sie hat leuchtend schwarzes Fell, eine sehr schöne Figur und macht einen total entspannten Eindruck. Sie ist verspielt und weltoffen.

 


durchgeführt: Volker Waldowski & Janine Neuberg

 

 

 

23.03.2013 - 2. Mitgliederversammlung:


  • Bericht des Vorstandes über die aktuelle Lage und geplante Aktionen

  • Entlastung des Vorstandes

  • Änderung der Satzung § 18 Absatz 2, Auflösung und Verwendung des Vereinsvermögens

  • Änderung der Satzung § 13 Absatz 1, der Vorstand

  • Rücktritt des Schriftführers aus dem Vorstand

  • Neuwahl eines Schriftführers

  • Übernahme von Aufgaben des Vereins von Mitgliedern und Besetzung von Pflegestellen

  • geplante Promotionaktionen im Jahr 2013, Werbung mit Flyern

  • Ausbau des Vereins im Großraum Hannover

  • Werbung durch Aufdruck des Vereinslog`s auf schwazer Bekleidung

  • Einichtung eines Shop`s

  • Verhalten einiger Mitglieder in der Öffentlichkeit

  • Klärung eventueller Einzugsermächtigung

  • Entwicklung kreativer Werbung

  • Projekt Hunde- und Katzenhaus

  • Projekt Absicherung Tierauslauf

  • Allgemeines

 

 

 

15.03.2013 - Begehung eines Gartens in Ebendorf mit Tierhaltung:

 

Am 15.03.2013 haben wir in einer Kleingartenanlage in Ebendorf eine Begehung des von Herrn Hans-Ulrich Sch. genutzten Grundstück`s gemacht. Er hat bis April 2014 ein Tierhaltungsverbot und ist seit 2003 wegen diversen Vergehen in der Tierhaltung und -pflege bekannt. So soll er auch für den Tod mehrere Hunde verantwortlich sein. Mehrfach wurde in den Jahren in der Presse über einen Fall mit 16 Hundewelpen (DSH) berichtet.


Bei unserer Begehung fanden wir Kaninchen, Hühner, Enten, Tauben und Hunde vor. Die Hygiene in den Unterbringungsmöglichkeiten, sowie die Ernährung der Tiere ist sehr fraglich und die Haltungsempfehlungen laut Tierschutzverordnung sind nicht erfüllt.


Grundnahrungsmittel der Hühner, Enten und Hunde sind die Lebensmittelreste eines chinesischen Restaurants. Das wird den Tieren unsortiert "serviert", so fanden wir bei den Hühnern und Enden diverse Knochen und Fleischreste vor, ebenso teils ganze Gemüsezwiebeln.

 

Tauben (Bilder 1,2 & 3):

In einem Bretterverschlag mit kleinem Außenbereich werden mehrere Tauben gehalten. Als Sitzstangen dienen insgesamt 4 Besenstiele. Der Innenbereich bietet keinen wirklichen Windschutz. Eine Wasserschale und Futterschale mit Weizen stand zur Verfügung. Nester oder andere Rückzugsmöglichkeiten standen nicht zur Verfügung.

 

Kaninchen (Bilder 4,5,6,7,8,9,10,11,& 12):

Ein Teil der Kaninchen, Rasse roter und weißer Neuseeländer, lebt in Buchten, die mitten in die Witterung gestellt wurden und weiter keinen Schutz vor Wind und Wetter bieten. Der Großteil der Buchten entspricht nicht ansatzweise den Richtlinien für die Kaninchenhaltung. Wasser und Heu steht nicht zur Verfügung. Als Futter dient getrocknetes Brot, Karotten und Blumenkohlstrunkse.
Zwei Tiere litten unter Ausfluss aus den Augen, waren abgemagert und Eines hatte zudem Durchfall.

 

Zwerghühner (Bilder 13,14 & 15):

In einem kleinen Holzverschlag befanden sich mehrere Zwerghühner. Eine Schale mit Wasser stand zur Verfügung, der Futternapf war ebenfalls mit chinesischem Essen gefüllt. Die Brutkästen entsprechen nicht den Richtlinien und es stand Wasser in den einzelnen Abteilen.

 

Enten (Bilder 16 & 17):

In einem kleinen Bretterverschlag sind 3 Enten untergebracht. Die Tiere wirken unsicher, sind verschmutzt, weisen Lücken im Gefieder auf und sind in keinem sonderlich guten Allgemeinzustand. Eine Ente hat Probleme mit einem Flügel. Eine kleine Schale mit Wasser stand zur Verfügung. Die Futterschale war mit chinesischem Essen samt Knochen und Fleisch gefüllt.

 

Hühner (Bilder 18,19, 20 & 21):

In einer Außenanlage befinden sich geschätzte 60 Legehennen auf ca. 200 m². Dieses entspricht weder den Richtlinien für die Freilandhaltung, noch auf Grund des zu kleinen Innenbereiches, der Richtlinien der Bodenhaltung. Die Außenanlage bietet keinerlei artgerechte Sitzmöglichkeit, Möglichkeit für Gefiederpflege (Sandkuhle) oder ähnliches. Der Boden ist schlammig, die Tiere haben alle stark verdrecktes Gefieder. In dem kleinen Innenbereich befand sich lediglich eine kleine Schale mit Wasser. Der Außenbereich riecht extrem stark nach vergammelten Lebensmitteln. Auch dort fanden wir die Reste des chinesischen Essens samt Knochen und Fleisch. Futterschalen standen keine zur Verfügung, das Futter wurde im Matsch "serviert". 

 

Hunde (Bilder 22,23, 24, 25, 26, 27 & 28):

Ein deutscher Schäferhundrüde (ca. 8 Jahre), eine belgische Schäferhündin (ca. 1 Jahr) und eine Mischlingshündin (ca. 8 Jahre).

 

Die Mischlingshündin hat eine ausgeprägte psyschiche Störung und dreht sich ständig um die eigene Achse, zudem ist sie vor Kurzem eingedeckt wurden. Ihr Zwinger bietet eine augenscheinlich unisolierte Hundehütte und ein mit Matsch verschmiertes Liegebrett. Der Rest des Bodens ist unbefestigt und matschig. Eine Schale mit Wasser und eine Schale mit chinesischem Essen samt Zwiebeln stand zur Verfügung.

 

Der Zwinger des Rüdens ist ebenfalls unbefestigt und voller Matsch. Eine augenscheinlich unisolierte Hundehütte dient als Einzige Rückzugsmöglichkeit. Der Zwinger ist nicht überdacht, Futter und Wasser stand nicht zur Verfügung, die Schalen waren teils im Schlamm versunken.

 

Der Zwinger der anderen Hündin ist ebenfalls unbefestigt, voller Matsch und die augenscheinlich unisolierte Hütte ist untergraben und steht schief. Es gibt kein Dach und Futter wie Wasser standen nicht zur Verfügung, die Schalen waren teils im Schlamm versunken.

 

 

Der Halter Herr Hans-Ulrich Sch. sagte uns gegenüber, dass er die Hunde für den Wachdienst (vermieten) nutzen möchte. Die belgische Schäferhündin soll von einem Bekannten von ihm ausgebildet werden und als Gegenleistung soll die Hündin ihm einen Wurf Welpen schenken.

Er geht mit den Hunden einmal am Tag einzeln spazieren, das wurde uns von Zeugen bestätigt. Insgesamt beträgt die Zeit aber für jeden einzelnen Hund ca. eine halbe bis dreiviertel Stunde außerhalb des Zwingers. Den Rest der Zeit verbringen die Tiere einzeln in ihrem aktuell nassen Zwinger.

Um die beiden Hündinnen fertig abzubezahlen möchte er Welpen von der schwarzen Mischlingshündin ziehen und diese verkaufen. Ungeachtet dessen, dass die Hündin bereits schwere Verhaltensauffälligkeiten zeigt und bereits über 8 Jahre alt ist.
Auf unser mehrfaches Bitten uns die Hündin mitzugeben reagierte er ausfallend und ungehalten.

 

Aktuell sucht er immer wieder nach Leuten, die die Hunde auf ihren Namen nehmen. Zudem sucht er nach deckreifen Hündinnen, vorrangig Schäferhunde.

 

Der aktuelle Fall wurde bereits im Januar 2013 dem zuständigen Veterinäramt gemeldet und liegt seit dem bei der Staatsanwaltschaft. Zeugenaussagen wurden bereits polizeilich festgehalten. Ob und wann gehandelt wird ist offen.

 

Am 19.03.2013 war bereits der MDR Vorort und will einen Bericht am 26.03.2013 um 19 Uhr dazu veröffentlichen.

 


 

Update: 27.03.2013

Wir haben heute ein Schreiben direkt an die zuständige Staatsanwältin geschickt. Nach vorheriger telefonischer Absprache folgte nun unser schriftlicher Weg. Das Aktenzeichen liegt uns bereits vor.

Die Beweisbilder, die wir am 18.03.2013 dem zuständigen Veterinäramt zukommen lassen haben, sind wohl nicht bei der Staatsanwaltschaft eingegangen. Diese Information haben wir aber nur im Telefonat raus gehört, eine eindeutige Antwort gab es nicht.

 


 

Update: 28.03.2013

Die drei Hunde, sowie eines der kranken Kaninchen, wurden gestern vom Veterinäramt in ein Tierheim verbracht. Wir haben das Tierheim darüber in Kenntnis gesetzt, dass die schwarze Hündin im Februar eingedeckt wurde.
Bei einem erneuten telefonischem Gespräch mit dem Veterinäramt heute gab man uns mehr oder weniger unmissverständlich zu stehen, dass wir unerwünscht sind. Unsere Hilfeangebote werden abgelehnt. Wir hätten für alle Tiere adäquate Unterbringungsmöglichkeiten und großteils auch Endstellen.

 

Der weiße Rammler auf dem Bild 11 & 12 wurde uns von Herrn Schmidt freiwillig übergeben. Das Tier wurde direkt im Anschluss einem Tierarzt vorgestellt. Bericht folgt in Kürze.

 


 

Update: 30.03.2013

Zitat Anja Kögler (Zeugin bei der Begehung und Betreuerin des Kaninchens):

"Beim Tierarzt konnten wir seinen Allgemeinzustand zum ersten Mal in Ruhe untersuchen. Seine Ohren sind stark ausgefranzt und es fehlen besonders am Linken große Stücken. Ein paar der Fetzten sind schwarz und abgestorben und werden wohl in nächster Zeit abfallen. Die Augenschleimhäute sind gerötet und leicht entzündet. Es besteht der Verdacht, dass er an Myxomatose erkrankt war.  Sein Fell ist struppig, stumpf und fettig. Es macht den Eindruck als ob er sich schon lange nicht mehr geputzt hat. Das Fell an seinen Pfoten ist mit braunem Schmutz verklebt. Sein Gewicht beträgt 2.7kg, was allerdings Aufgrund seiner Größe deutlich zu wenig ist. Leider war er nicht alleine sondern hatte eine quitschlebendige Kollonie von Haarlingen mitgebracht, er hat dagegen Stronghold bekommen. Wärend er am Anfang noch extrem verängstigt war, taut er zusehends auf und genießt schon seine Streicheleinheiten. Er hat einen guten Appetit und freut sich über das viele Heu und das täglich frische Obst und Gemüse. Wir sind momentan optimistisch, dass er sich von seinem langen Leiden erholen wird. Sobald er aufgepäppelt ist wird er gegen Myxomatose und RHD geimpft und kastriert werden."




 

Update: 19.04.2013

Der weiße Rammler ist nun kastriert. Leider wäre es fast schief gegangen, denn es kam zu starken Nachblutungen, was sehr selten ist. Aber er hat es geschafft und ist nun auf dem besten Wege wieder gesund und fit zu werden. In einigen Tagen wird er mit einem Artgenossen zusammen geführt.

 

Fortsetzung

 

 

 

14.03.2013 - (Fundtier) halb verhungertes Zwergkaninchen:


In Oschersleben wurde ein schwarzes Kaninchen gefunden, welches nur noch aus Haut und Knochen besteht. Der kleine Rammler (unkastriert) hat Durchfall, ist sehr geschwächt, aber ansonsten umgänglich.

 

 

 

 

Update 17.03.2013:

Der Kleine Rammler ist ein Kämpfer. Er frisst munter vor sich hin. Der Kotabsatz ist deutlich besser und er hält sich wacker. Ob er alles überstehen wird, ist noch offen.

 

 

 

Update 28.03.2013:

Eigentlich sah alles gut aus. Der Kot war fest, er war munter und aufgeweckt. Doch bei der mittaglichen Kontrolle lag er auf der Seite und hatte starken Durchfall. Wir konnten ihm nur noch durch eine Eutharnasie helfen.

 

 

 

 

 

07.03.2013 - (Fundtier) kleiner Rüde in Wanzleben Börde zugelaufen:


Am 07.03.2013 lief gegen späten Vormittag unserer 2. Vorsitzenden dieser kleine Rüde fast vor`s Auto. Er lief auf der Bundesstraße 246a Ortsausgang 39164 Wanzleben Börde Höhe Aral Tankstelle.

 

Der Rüde ist unkastriert und hat keinen Chip.
Eine Herausgabe an den Besitz ist nur möglich, wenn dieser durch Foto`s oder einen eindeutigen Impfausweiß das Eigentum nachweisen kann.

 

 

 

Update 11.03.2013:

Dank unserer Flyer, die wir in ganz Wanzleben verteilt haben, konnte "Jack" nun wieder in sein Zuhause zurück.

 

 

 

07.02.2013 - Abgabehund Rüdiger / Kampf um Leben:


Wir bekamen Rüdiger als Abgabehund, was soweit nichts Neues ist. Tierheime verweigern die Aufnahme entweder, weil der Hund als schlecht vermittelbar gilt, weil sie voll sind oder der Halter nicht bereit ist die Gebühr zu tragen, die bei der Abgabe in den meisten Tierheimen fällig wird.
Bevor wir das Risiko eingehen, dass der Halter am Ende sein Tier aussetzt, nehmen wir uns den Fällen an, sofern wir das Tier auch adäquat unterbringen können.

Rudi scheint schwer krank zu sein und kommt bei uns vorerst nicht in die Vermittlung. Erst muss geklärt werden, was der Rüde hat und ein Verdacht liegt leider bereits nahe.

 


 

 

Weitere Info`s über Rudi: hier

 

 

 

Update 19.04.2013:

Rudi`s wahre Identität ist uns bereits bekannt. Der Hund wurde den Behörden vor weit über einem Jahr zuvor wegen akuter Verwahrlosung und Vernachlässigung gemeldet . Wie so oft wurde auch hier nicht gehandelt. Am Ende hat es Rüdiger das Leben gekostet, denn man hat ihn wegen einer Blasenentzündung wochenlang nicht behandelt und das führte am Ende zum Nierenversagen.

 

 

 

18.01.2013 - Im Namen vom Tierschutz / Amt hält die Hand über "Tierpension" in Drosa:


Wir wurden vom Tierfreunde Salzlandkreis e.V. um Hilfe gebeten. Es geht um eine "Tierschützerin" die ca. 40 Hunde auf ihrem Gelände hält und vom zuständigen Veterinäramt dabei unterstützt wird. Soweit so gut, nur sind die Unterbringungsmöglichkeiten alles Andere als vertretbar.

 
Die Zwinger sind in großen Stallungen und teils keine 8m² groß. Es leben bis zu 3 Hunde in einem solchen Zwinger. Einige sind ehemalige Pferdeboxen, Andere sind irgendwie zusammen geschustert, wo eine recht große Verletzungsgefahr besteht, da die als Zaunfelder genutzten Stahlmatten scharfe Kanten aufweisen.
Die Wasserschalen sind verdreckt, verrostet und nicht in jedem Zwinger war zum Zeitpunkt der Besichtigung Wasser zur Verfügung.
Eingerichtet sind die Zwinger mit einer Hütte, einer Holzpalette mit etwas Teppisch oder einer ollen Matratze drauf. In einer Ecke in jedem Zwinger befinden sich Holzspäne, da eine richtige Reinung der Zwinger gar nicht möglich ist. Natürliches Licht kommt nur sehr wenig rein, auch die Frischluftzufuhr lässt zu wünschen übrig.

 
Unsere beiden Vorsitzenden waren Vorort und haben dem anderen Verein geholfen zwei Hunde da raus zu holen. Beide leben seit über 8 Jahren dort, ahben nie was kennen gelernt und sind sehr schreu.

 

 

Zitat unseres 1. Vorsitzenden:
"
Schon als wir den Stall betraten kam uns ein übler Geruch entgegen. Die Hunde machten alle einen ängstlichen und vernachlässigten Eindruck. Die Futter- und Wassernäpfe waren teilweise verrostet und nicht gefüllt. Es gab keine richtigen Rückzugsmöglichkeiten für die Hunde sodass sie sich teilweise in eine Ecke der Box drückten. Ein Tier hatte einen deutlichen Pilzbefall der, so wie es aussah, nicht behandelt war, ein anderer Hund hatte eine schlecht verheilte lange Narbe Die Betreiberin machte einen teils verwirrten und manchmal auch aggressiven Eindruck. Alles in Allem werden die Tiere dort nicht nach den Regeln des Tierschutzes gehalten."

 

 

Zitat unserer 2. Vorsitzenden:
"Wir konnten uns nur ein Bild von einem Stallgebäude machen, die Tiere dort waren alle in einem recht schlechten Zustand. Teils viel zu dünn.
Einige Hunde leben seit über 8 Jahren dort, sind sehr scheu und haben offensichtlich nie irgendwas kennen gelernt. Angeblich verlassen sie regelmäßig die Zwinger, das Verhalten der Tiere zeigte aber, dass sie diese wohl noch nie verlassen haben."

 

 

Zitat von Anja Kögler, Mitglied Tierfreunde Salzlandkreis e.V.:

"Als ich Ende November zum ersten Mal die Halle betrat, in der unter anderem Tyler und Babo ihr Dasein fristen mussten, war ich geschockt. Die Betreiberin zeigte der ersten Vorsitzenden vom Tierschutzverein Salzlandkreis e.V. und mir außerdem einen weiteren Bereich. Dieser ist ein Gang in dem die Hunde in Zimmern hinter Gittertüren sitzen. Auch dort herrscht ein fürchterlicher Gestank und die Hunde sind im selben traurigen Zustand, wie die Hunde in der Halle.

Im Zwinger eines schwarzen, mittelgroßen Hundes ragten aus der kaputten Palette mehrere cm lange Nägel heraus. Der Hunde hatte außerdem starke Verfilzungen. Auf meine Frage ob man die nicht entfernen könne, antwortete die Betreiberin das er sofort beißen würde und deshalb bleiben die Verfilzungen halt dran.

Mein Hilfsangebot die Nägel aus der Palette zu entfernen wurde einfach ignoriert.

Wir hatten Anfangs gehofft, das die Hilfsangebote angenommen werden, leider stellte sich das als Irrtum heraus.

Die Frau ist von Ihrem Handeln völlig überzeugt, ich bekam sogar das Angebot, dass sie mir alles über den Tierschutz beibringen würde, wenn ich nur offen dafür wäre.

Die Hunde in der Halle haben keine Decken oder Stroh in den Hütten, diese haben teilweise keinen Boden sodass die Hunde auf dem blanken Beton liegen. Dies betraf auch einen alten Hund der aufgrund seines desolaten Gesundheitszustandes nur noch in der Hütte lag. Das arme Tier konnte kaum noch laufen, hatte einen Tumor am Vorderbein, war abgemagert, apathisch und hatte laut ihrer Aussage wahrscheinlich mehrere Schlaganfälle hinter sich.

Ich fragte sie, ob man bei ihm nicht wenigstens eine Decke oder Stroh in die Hütte packen könnte, das wurde von ihr mit der Begründung abgelehnt, er würde entweder die Decke zerreißen (in seinem Zustand mehr als unwahrscheinlich) oder aber drauf pinkeln. Meine Ansichten hätten nichts mit Tierschutz zu tun und ich müsste noch viel lernen.

Wie lange der Hund vor sich hin vegetierte kann ich nicht genau sagen, aber es gab ihrerseits Andeutungen, dass er sich wohl schon seit mehreren Monaten in dem Zustand befand. Sie hätte ihm allerdings Versprochen sich bis zu seinem Tod um ihn zu kümmern und bis er ihr nicht das Zeichen geben würde, dass er nicht mehr leben will, würde sie ihn nicht einschläfern lassen.

Als wir Mitte Dezember wieder vor Ort waren, erzählte sie mir, dass er Ihr in der Zwischenzeit das Zeichen gegeben hätte... . Sie hat uns nicht alle, laut ihrer Aussage ca. 40, Hunde gezeigt, außerdem gibt es noch eine unbestimmte Anzahl von Katzen und Kaninchen. Das was wir allerdings gesehen haben, lässt uns das Schlimmste über den Zustand der anderen Tiere befürchten."

 

Die Polizei ist eingeschaltet, ebenso wurde das Landesverwaltungsamt in Halle informiert. Wir fungieren in dieser Angelegenheit aktuell ausschließlich als Zeugen.

 

Am 23.11.2012 war bereits der Tierfreunde Salzlandkreis e.V. Vorort und hat folgende Bilder aus Tyler`s Zwinger aufgenommen. Wobei sich die "Qualität" seines Inventars nicht von dem der anderen Zwinger unterschieden hat. Wir mussten feststellen, dass sich auch bei unserem Besuch am 18.01.2013 nichts verändert hatte.

 

 

Futternapf

 

 

Wassernapf

 

 

Liegebrett

 

 

Hundehütte

 

 

 

 

Update 20.01.2013:

Die beiden Rüden (weder gechippt, noch haben sie einen Impfausweiß), die wir dort aus ihrem Elend wegholen konnten, sind nun bei unserer Hauptpflegestelle untergebracht, bis sie von einem weiteren Verein auf ihren Gnadenplatz gebracht werden.
Seit über 8 Jahren haben die mittlerweile 14 jährigen Rüden in den Zwingern in der verdreckten und dunklen Halle gelebt.
Heute wurden sie noch einem Tierarzt vorgestellt und das Gutachten wird erstellt.

 

 

 

 

 

Babo (blond) ist zu dünn, hat kaum Muskulatur und wohl einen Lungenschaden auf Grund des jahrelangen einatmen des Amoniak. Seine Atmung ist so schlecht, dass er nach wenigen Metern bereits akuten Luftmangel bekommt. Er ist vom Verhalten her relativ umgänglich, kennt aber nichts, weder Namen noch Befehle.

 

 

 


 

 

 

 


 

Er kommt mit Veränderungen recht gut klar, zeigt nur leichte Überforderung auf Grund des Inputüberschusses. Seine Bewegungen sind ungelichmäßig, steif und unterstreichen den jahrelangen Bewegungsmangel.

 

 

 

Die letzten noch vorhandenen Zähne sind in einem extrem schlechten Zustand.

 

 

 

 

 

 

 

 

Tyler hat sich bereits begonnen aufzugeben. Er ist stark unterernährt und wiegt gerade noch 18,5 kg. Seine Muskulatur ist völlig zurückgebildet und seine Bewegungen gleichen einem Trauerspiel. Er ist kaum in der Lage zu laufen.
Ihn überfordert einfach alles, am Liebsten zieht er sich völlig zurück und möchte nichts hören und sehen.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Auch Tyler`s Zähne sind in einem sehr schlechten Zustand.

 

Allgemein steht es auch nicht sonderlich gut um ihn. Wir hoffen, dass er den ganzen Stress bewältigt bekommt.

 

 

Beide Rüden leben bereits solange in der "Tierpension", dass man sagen kann, der schlechte Zustand wurde von dort verursacht.

 

 

 

17.01.2013 - verunfallter Kater vom Besitzer im Stich gelassen:


Laut Besitzer wurde der Kater vor Monaten angefahren und alles ist bestens verheilt. Nun wurden wir vor einigen Tagen von Anwohnern in dem Dorf um Hilfe gebeten, da der Kater eine offene Wunde am Bein hat, worum sich der Besitzer nicht kümmert.

 

Die Rücksprache mit dem eigentlich Besitzer ergab, dass das Tier ihm vor Jahren zulief, er von dem Autounfall weiß, aber das Tier keine offenen Wunden haben soll. Er hätte den Kater aber auch seit ein paar Tagen nicht mehr gesehen.

 

Wir haben das Tier unserem Tierarzt vorestellt und ihn behandeln lassen. Das linke Vorderbein war mehrfach gebrochen und schecht verheilt, eine große offene Wunde, die völlig vereitert ist, klafft am Unterschenkel.

 

 

Die Verletzung wurde gereinigt und das Tier gleich kastriert. Der Allgemeinzustand ist noch etwas bedenklich, da der Kater sehr geschwächt ist.

 

 

Der Kater ist in unserer Hauptpflegestelle in einem separaten Raum untergebracht, wo er unter hyginischen und warmen Bedingungen wieder genesen soll. Gegen die starken Schmerzen bekommt er Medikamente.

 

 

 

Update 20.01.2013:

Der Allgemeinzustand des Katers hat sich verbessert. Er frisst, gibt Kot und Urin ab und zeigt seine verschmuste und anhängliche Seite. Die Wunde am Bein sieht nicht besonders gut aus. Immer wieder bildet sich neuer Eiter.

 

 

Gestern war er erneut bei unserer Tierärztin. Er bekommt Medikamente gegen die Schmerzen. Mehr können wir leider im Moment nicht für ihn tun.

 

 

Weitere Aktualisierungen bezüglich des Kater`s hier:

 

 

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